von der CDU NRW

Unsere Infos zur Europawahl 2019

Ende Mai sind die Menschen in Europa aufgerufen ein neues Europäisches Parlament zu wählen. Und Europa liegt uns Nordrhein-Westfalen besonders am Herzen. Die größte deutsche Industrie- und Wirtschaftsregion hat vom EU-Binnenmarkt herausragenden Nutzen für Wirtschaft und Arbeitsplätze. Als Vorreiter in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist kein Bundesland europäischer als NRW.  

Wir wollen ein Europa des Friedens, der Wettbewerbsfähigkeit und des sozialen Ausgleichs. Wir wollen ein stabiles Europa. Wir sind für ein Europa, das schützt. Ein starkes Europa nutzt uns in Nordrhein-Westfalen bei Themen wie äußere und innere Sicherheit, Migration und Vermeidung illegaler Zuwanderung, Welthandel, Währungsstabilität, Klimawandel, Energie, Bildung und Forschung. Und darum kümmern sich auch unsere CDU-Europaabgeordneten.

Doch wir müssen auf Europa aufpassen: Diese Europawahl wird eine Schicksalswahl für die Europäische Union. Es geht nicht mehr allein um die Frage, welche Fraktion am stärksten wird, sondern es geht auch die die Frage, ob die Geschicke des Europäischen Parlaments weiterhin von proeuropäischen Kräften gelenkt werden. Angesichts des Erstarkens antieuropäischer Gruppierungen von links- und rechtsextremen Parteien in vielen Ländern Europas gibt es Grund zur Sorge. 

Die CDU Nordrhein-Westfalen hat sich immer als Europapartei in unserem Land verstanden. Die europäische Integration ? das größte Friedens- und Wohlstandsprojekt der Menschheitsgeschichte ?gehört zu unserer politischen DNA. Deshalb werden wir das gemeinsame Europa verteidigen und für eine gute Zukunft unseres Landes im Herzen einer starken Europäischen Union kämpfen!

 

Aktuelles

04.04.2019 Dr. Peter Liese (53) und Dr. Markus Pieper (55) führen die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen für die Europawahl 2019 an. Elke Tonscheidt hat mit den beiden im Doppel-Interview über Positionen und Persönliches gesprochen, aber auch die Fridays For Future-Demos sind Thema.
Hier geht's zum Interview (Bitte klicken)

 

Unsere Kandidaten zur Europawahl am 26. Mai 2019

Die CDU Nordrhein-Westfalen hat im Januar ihre Landesliste zur Wahl des 9. Europäischen Parlaments beschlossen. 17 Kandidaten und Kandidatinnen stehen drauf.
Doch wer sind diese? Was treibt die Politiker an? Und was ist ihre Motivation? Was wollen sie für Europa erreichen? Und warum ist die Europawahl wichtig für Nordrhein-Westfalen?

Wir stellen Ihnen unsere Kandidaten und ihre Intention vor.

1.    Dr. Peter Liese MdEP

2.    Dr. Markus Pieper MdEP

3.    Sabine Verheyen MdEP

4.    Axel Voss MdEP

5.    Dennis Radtke MdEP

6.    Dr. Stefan Berger MdL

7.    Birgit Ernst

8.    Uwe Pakendorf

9.    Elke Duhme

10.  Dr. Mathias Höschel

11.  Bernd Schulze-Waltrup

12.  Dr. Annette Littmann

13.  Sabrina Mokulys

14.  Stephan Stickeler

15.  Hans Schnäpp

16.  Ulrich Beul

17.  Johannes Ferstl


Interview: "Die Vision von Europa mehr wertschätzen"

Dr. Peter Liese (53) und Dr. Markus Pieper (55) führen die Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen für die Europawahl 2019 an. Elke Tonscheidt hat mit den beiden im Doppel-Interview über Positionen und Persönliches gesprochen, aber auch die Fridays For Future-Demos sind Thema.

 

Was war für Sie der ?Treiber? nach Brüssel zu gehen?

Liese: Ich habe mich immer schon für Themen interessiert, die nicht rein rational gelöst werden können. Zum Beispiel Biotechnologie, ethische Grenzen in der Gentechnik oder die Frage Entwicklungshilfe. Mir war klar: Lösungen kann man da am besten in Europa erreichen. Übrigens, kleine Geschichte am Rande: Noch bevor es an meinem Horizont war, mal als Abgeordneter nach Brüssel zu gehen, war ich einer der wenigen Ärzte in Deutschland, die in ihrer Doktorarbeit das Europäische Parlament erwähnt haben...

Also ein Zeichen?!

Liese (lacht): Ja!

Pieper: Ich hatte in meiner Tätigkeit in der Industrie- und Handelskammer sehr viel mit  internationalem Umweltrecht zu tun und mich diesbezüglich schon häufig über Europa aufgeregt. Über Karl-Josef Laumann habe ich dann den politischen Bezug zu Europa bekommen und wurde dann mehr zufällig für den Kreis Steinfurt ins Rennen geschickt.

Herr Pieper, war denn Ihr Job als IHK-Geschäftsführer reibungsloser?

Pieper: Das kann man so nicht sagen. Doch mein Einstieg in die Politik war schon etwas Besonderes. Denn ich habe deshalb angefangen Politik zu machen, weil im Kindergarten meiner ältesten Tochter kein christliches Weihnachten gefeiert wurde.

Und das hat den Münsterländer aufgebracht?

Pieper: Richtig. Ich habe eine Elterninitiative pro Weihnachten gegründet ? der Einstieg in die Dorfpolitik in Lotte. Die Kindergartenleiterin war grüne Kreistagsabgeordnete, also macht man aus grünen Verboten schwarze Politiker...

Und Sie, Herr Liese, was ist anstrengender: Als Stationsarzt einer Kinderklinik zu arbeiten oder als Politiker im EP?

Liese: Das tut sich nicht viel. Damals, als ich als Stationsarzt tätig war, gab es noch nicht die Europäische Arbeitszeitrichtlinie, d.h. wir mussten nach Nachtdiensten und wenn viel los war, am nächsten Tag weiter arbeiten. Das war sehr anstrengend. Und solche Situationen gibt es in Brüssel auch: nachts durchverhandeln und am nächsten Tag weiter machen.

Welche Stadt ist Ihre Lieblingshauptstadt und warum?

Pieper: Prag. Weil in dieser Stadt die Aufwertung von Regionen, die EU-Osterweiterung so bildhaft schön gelungen ist.

Liese (lacht): Wenn das gilt, die Hauptstadt des Karnevals: Köln.

Wirklich?

Liese: Ja! Ich habe dort viele Freunde und mir gefällt einfach die Lebensart. Wenn ich nicht in Südwestfalen gut leben würde, dann würde ich gern in Köln leben.

Welcher Europäer hat Sie am nachhaltigsten beeindruckt?

Pieper (überlegt): Das sind jetzt aber Fragen? Vor dem Hintergrund, politische Strategie und Pragmatismus zusammenzubringen, hat mich Helmut Kohl am meisten beeindruckt. Weil er die Wiedervereinigung nie aus dem Blick verloren hat und dann mit Gorbatschow die Chance für Deutschland und Europa gesehen hat. Das war schon toll.

Liese (ohne Zögern): Schon Angela Merkel. Sie habe ich von den großen Figuren am nächsten erlebt. Helmut Kohl habe ich zwar auch noch erlebt, aber da war ich nicht so nah dran. Was sie geleistet hat, zum Beispiel in der Griechenland-Krise oder in der Klimapolitik, das hat mich schon sehr beeindruckt.

Und wer hat Sie am meisten positiv beeinflusst?

Liese: Friedrich Merz. Er war sozusagen mein Lehrer, bei ihm habe ich Europapolitik hautnah erlebt, weil er mein Vorgänger war, anschließend war er mein Bundestagsabgeordneter. Ich kann lange nicht so gut reden wie er, aber ein bisschen abgeguckt habe ich mir schon...

Pieper: Als Quereinsteiger habe ich mich sehr über Herbert Reul und seine strategischen Tipps und Ratschläge gefreut. Auch Manfred Weber, mit dem ich 2004 begonnen habe, war und ist klasse. Wie er so mit seiner Bodenständigkeit zu einer europäischen Größe geworden ist, das ist schon beeindruckend. Dass CSU und liberal zusammengeht, glaubt man ja auch kaum... Wie er jetzt Brücken zwischen Ost, West und Süd ? und wir mit Frankreich in der Mitte ? baut: Das ist wirklich große Politik.

Welches Thema ist für Sie DAS Thema, das Europa dringend lösen muss?

Liese: Für mich geht es entscheidend darum, die Populisten zurückzudrängen. Damit Europa insgesamt da handlungsfähig bleibt, wo es das schon ist ? und wird, wo es das noch nicht ist.

Pieper: Ich sehe die Verteidigungsunion als wichtiges Politikfeld mit einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, wo wir endlich zu Mehrheitsbeschlüssen kommen müssen. Im Bereich Migrationspolitik ist das politische Ziel, Asylvorentscheidungen an den Außengrenzen zu treffen. Aber genauso wichtig ist, dass wir uns in der Handelspolitik gemeinsam aufstellen, dass Europa da zusammen bleibt und gegenüber Trump und China die richtigen Antworten hat ? und das geht nur zusammen! Denn die SPD-Politik zielt ja eigentlich auf eine Verzwergung ab; die wollen die Osteuropäer im Grunde doch gar nicht mehr. Wir sollten aber keinesfalls ausgrenzen, sondern immer den kleinsten gemeinsamen Nenner finden.

Sie haben beide Kinder ? was würden Sie tun, würden diese als Schüler an den derzeitigen Freitags-Demos teilnehmen?

Liese: Ich würde ihnen sagen: Ihr engagiert Euch für ein extrem wichtiges Thema. Aber noch besser wäre es, Ihr macht das außerhalb der Unterrichtszeit. Und: 3x Schule schwänzen reicht nicht aus, um ein solches Thema voranzubringen. Ich treffe immer wieder Schülergruppen, zuhause in meinem Wahlkreis oder wenn sie mich in Brüssel besuchen kommen, da ist meine Botschaft stets: Ihr müsst Euch dauerhaft engagieren, in Parteien, in Verbänden ? und das geht eben nur in der Freizeit.

Pieper: Genau, ich würde mich ebenfalls freuen, wenn sie samstags zu diesen Demos gingen. Also in ihrer Freizeit. Und vielleicht sollte sich das Team des schwedischen Mädchens auch mal Gedanken über ihre vielen Flugreisen und den eigenen Carbon Footprint machen. Da ist auch viel Show dahinter... Zumal die europäische CO?-Bilanz nun wirklich einzigartig auf der Welt ist.

Liese: Ich finde es etwas schwierig zu sagen, wer fliegen darf und wer nicht. Ich frage mich das übrigens tatsächlich, wenn ich irgendwo hin muss: Brauche ich wirklich das Auto, kann ich den Zug nehmen und muss ich wirklich fliegen? Aber nutzt ja nix, manchmal muss man eben fliegen.

Glauben Sie, dass Ihre Kinder in einer sicheren Zukunft leben werden?

Pieper: Wir sind in der einmaligen Situation, unser Friedensversprechen auch an die nächste Generation weitergeben zu können. Vor diesem Hintergrund sind die kommenden europäischen Wahlen Schicksalswahlen. Es geht um den Bestand der Europäischen Union, so wie wir ihn jetzt in den Verträgen vereinbart haben. Da steht einiges auf dem Spiel!

Liese: Ich hoffe das, aber wir müssen dafür arbeiten. Ich sage Schülern immer: Ich bin sehr froh seit 1965 in Frieden zu leben. Aber ich habe auch erlebt, wie es z.B. in Jugoslawien, wo ich als Jugendlicher öfters war, auf einmal ganz schnell ganz anders war. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass dort auf einmal Krieg herrscht! Deshalb: Wenn die Nationalisten das Kommando übernehmen, dann werden wir keinen sicheren Frieden mehr haben.

Ich habe auf Facebook meine Follower gefragt, welche Fragen sie Ihnen stellen würden. Die erste: Warum lohnt es sich ganz persönlich, für Europa zu kämpfen?

Pieper: Damit wir alle gemeinsam aus dieser Selbstverständlichkeitsfalle raus kommen. Es wird von uns Politikern immer die große Vision von Europa erwartet. Aber wir wertschätzen viel zu wenig, dass wir längst in einer Vision leben: Wir haben mehr als 70 Jahre Frieden und Freiheit auf diesem Kontinent. Ein Beispiel: Haben Sie sich klar gemacht, als Sie heute mit dem Zug einfach von Köln nach Brüssel gefahren sind, dass Sie nur EINE Fahrkarte benötigen? Dahinter stehen jahrelange Verhandlungen mit den Verkehrsgesellschaften, mit den Nationalregierungen. Und die Briten merken jetzt, was alles auf der Kippe steht...

Herr Liese, warum wird Europa jenseits des unheilvollen Neo-Nationalismus von so vielen Menschen kritisch gesehen?

Liese: Mit Abstand der wichtigste Grund dafür ist, glaube ich, die Flüchtlingskrise. Im Frühsommer 2015 hatte die AfD drei Prozent. Danach ging es leider immer weiter nach oben. Motive wie Fremdenhass dürfen wir uns natürlich keinesfalls zu Eigen machen; aber dass die Flüchtlingsfrage nicht optimal gemanagt wurde und die Sorgen vieler Kommunalpolitiker nicht früh genug im Kanzleramt angekommen sind, das ist ein Fehler, den wir uns als CDU hinter die Ohren schreiben müssen. Und ja auch tun.

Warum schafft es Europa nicht, für die Geflüchteten, die auf den griechischen Inseln festsitzen, menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen?

Liese: Das liegt zum Teil an den griechischen Behörden, die immer noch sehr schwach strukturiert sind. Aber eben auch daran, dass viele Staaten in Europa lange geglaubt haben, man könne das den Mitgliedstaaten alleine überlassen. In Deutschland war ja auch bis 2015 die Ansage, es ist ein nationales Thema. Und deswegen ist es jetzt sehr mühsam, europäische Strukturen aufzubauen, wenn ein Mitgliedstaat überfordert ist. Das ist aber nun erklärtes Ziel und gerade unser Spitzenkandidat Manfred Weber steht nicht erst seit 2015 dafür, dass wir dieses Problem GEMEINSAM lösen.

Herr Pieper, wie kann es sein, dass bei uns ausgemusterte Dieselfahrzeuge weiterverkauft werden dürfen und dann in Osteuropa weitergefahren werden?

Pieper: Wenn das so ist, dann muss sich Deutschland an die eigene Nase fassen, warum es Fahrverbote für höherwertige Diesel in den Innenstädten gibt. Deshalb haben die in Osteuropa ihren Markt ? das ist Marktwirtschaft.

?Wir lernen von den Besten und handeln!? ? diesen Grundsatz sehe ich beim Thema Bildung nicht. Immer noch gibt es Insellösungen, Schwerfälligkeit in der Neuausrichtung. Ist das nicht absurd und gefährdet Zukunft, Herr Liese?

Liese: Wir müssen in Europa das Subsidiaritätsprinzip berücksichtigen. Ich bin persönlich der Meinung, wir könnten in Deutschland besser agieren, wenn die Länder besser zusammen arbeiten würden. Aber Europa kann das nicht erzwingen. Wir würden Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof bekommen, wenn wir europäische Bildungsstandards beschließen würden. Unser Beitrag ist es, die Programme, die dabei helfen, zu verstärken: Erasmus ist in den letzten Jahren verdoppelt worden und wir wollen es auch weiter steigern!

Herr Pieper, wie stellt sich Europa sicherheitspolitisch für die nächsten Jahre auf?

Pieper: Wir müssen einen gemeinsamen europäischen Ansatz gegen Cyberkriminalität schaffen. Wir haben durch Erpressungssoftware in den Unternehmen jedes Jahr rund zwölf Milliarden Schaden, das ist Wahnsinn. Und sollte es strategische Übernahmen durch die Chinesen geben, dann müssen wir uns noch besser wappnen durch Abwehrinstrumente. Und Sicherheit heißt natürlich auch: Wir haben in den Nationalstaaten viele Ansätze ? über Geheim- und Nachrichtendienste, Polizei, Justiz etc. ? das müssen wir zunehmend in europäische Strukturen gießen. Wir brauchen eine größere grenzübergreifende Schlagkraft.

Was war Ihr größter Erfolg in Brüssel?

Liese: Ich glaube, einen Beitrag zum Klimaschutz geleistet zu haben. Europa hat da eine Führungsrolle übernommen. Wobei mir immer wichtig war, die energieintensive Industrie nicht so zu belasten, dass sie aus Europa vertrieben wird. Man kann immer alles im Detail kritisieren. Aber von der großen Ausrichtung haben wir das gegen viele Widerstände hingekriegt: sowohl ambitionierten Klimaschutz zu betreiben als auch die Anliegen der Industrie zu berücksichtigen.

Nachgehakt, Herr Liese, würden Sie das Thema Klimaschutz auch nach den Wahlen am 26. Mai verstärkt bei sich sehen?

Liese: Dieser Mammutaufgabe will ich mich auch weiter widmen, aber ein weiteres Herzensanliegen von mir ist noch ein anderes: die Krebsbekämpfung. Da sagen uns die Wissenschaftler: Wenn Europa da besser zusammenarbeiten würde, würden wir schneller zum Ziel kommen.

Und Sie, Herr Pieper?

Pieper: Ich bin in der Außenwirkung wirklich stolz auf den SME-Circle der EVP Fraktion. Ein Arbeitskreis mit 65 Europaabgeordneten aus 20 EU-Mitgliedsstaaten. Eine solche Truppe im Hintergrund zu haben, die zum Beispiel Themen wie Stärkung der dualen Berufsbildungsstrukturen befördert, das ist wichtig, denn so kann man beispielsweise die Jugendarbeitslosigkeit senken.

Wahlumfragen legen nahe, dass die Parteien der Rechten vermutlich kräftig Zulauf bekommen, rechnen allerdings nicht mit einem Erdrutsch-Sieg der Populisten. Wie sehen Sie die Lage?

Liese: Ich habe erst mal sehr viel Respekt vor den Wählerinnen und Wählern und werde das Wahlergebnis erst am Abend des 26. Mai kommentieren. Aber es ist eine Gefahr, dass die Rechten sehr stark werden, wenn wir uns im Wahlkampf nicht anstrengen. Es geht darum, das Europäische Parlament davor zu bewahren, lahmgelegt zu werden. Und das ist überhaupt nicht entschieden! Unsere Aufgabe ist es zu verhindern, dass die Anti-Europäer von rechts und links stark sind.

Pieper: Wenn man die nationalen Wahlergebnisse aus diversen Ländern betrachtet, dann weiß ich nicht, ob diese Prognosen Bestand haben. Die Linken zerlegen sich mittlerweile tatsächlich ja selbst, die wissen selber nicht, mit welcher Europastrategie sie in den Wahlkampf ziehen sollen.

Was ist Ihnen noch wichtig?

Pieper: Oft wird ja vordergründig gefragt: Hat dieses Europa noch irgendetwas im Griff? Hier ziehe ich eine deutliche Bilanz, denn tatsächlich sind unsere Ergebnisse beeindruckend. Nehmen wir nur die gemeinsame Währung: Mittlerweile halten sich alle Euro-Länder an die Schuldengrenzen. Das wichtigste Argument aber ist: Wir leben seit über 70 Jahren in Frieden. Und im Umweltbereich haben wir seit 1990 23 Prozent CO? eingespart und hatten über 50 Prozent Produktionszuwachs ? ohne EU, ohne Emissionshandel, undenkbar.

 

Das Interview führte die Bloggerin Elke Tonscheidt. Die studierte Politologin war früher als Pressesprecherin für Peter Hintze in Bonn tätig, außerdem leitete sie die Kommunikation eines von ihr mitgegründeten Münchner Start-Ups. Sie lebt mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat Köln.

 


Laschet: "Wir lassen uns das Europa von Konrad Adenauer und Helmut Kohl nicht kaputt machen. "

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Unser Politischer Aschermittwoch in Kirchveischede war auch in diesem Jahr wieder der Ort für deutliche Worte. Der politische Mitbewerber wurde von Generalsekretär Josef Hovenjürgen ins Visier genommen. Unser Landesvorsitzender, Ministerpräsident Armin Laschet richtete seinen Blick auf die Europawahl. CDUNRW.TV war für sie vor Ort.

 


18. Politischer Aschermittwoch

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Das war der 18. Politische Aschermittwoch der CDU Nordrhein-Westfalen in Kirchveischede.
Die Begrüßung des Kreisvorsitzenden Jochen Ritter, die Reden des Generalsekretärs Josef Hovenjürgen und des Landesvorsitzenden Armin Laschet sowie das Schlusswort unseres Spitzenkandidaten zur Europawahl Peter Liese finden Sie hier im Video.

 

Videos:

1. Rede des Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Armin Laschet
2. Rede des Generalsekretärs Josef Hovenjürgen
3. Schlusswort des Spitzenkandidaten der CDU Nordrhein-Westfalenzur Europawahl Dr. Peter Liese
4. Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden der CDU Olpe Jochen Ritter

Zum Wechseln zwischen den Videos nutzen Sie bitte die Pfeiltasten unterhalb des Videoplayers.


Livestream Politischer Aschermittwoch

Auch in diesem Jahr übertragen wir unseren Politischen Aschermittwoch in Kirchveischede wieder im Livestream. 
Los geht es am Mittwoch, 6. März 2019, ab 17 Uhr.
Unser Livestream ist beendet. Im Nachgang der Veranstaltung werden wir Ihnen zeitnah die Highlights im Video zur Verfügung stellen.


Hambacher Forst: ?Grüne dürfen Befriedung des Konflikts nicht gefährden?

Der Energiekonzern RWE hat für den Hambacher Forst einen Rodungsstopp bis 2020 zugesagt. Dazu erklärt der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, Josef Hovenjürgen:

?Die Landesregierung hat sich beim Energiekonzern RWE für ein Rodungs-Moratorium stark gemacht. Und nun gilt die Entscheidung: Bis zum Herbst 2020 wird im Hambacher Forst nicht gerodet. Darüber hinaus hat Ministerpräsident Armin Laschet die Empfehlung der Kohlekommission aufgegriffen und bekräftigt, dass es wünschenswert ist, den Wald zu erhalten.
 
Vor diesem Hintergrund rufe ich die Grünen in Nordrhein-Westfalen erneut dazu auf, die Befriedung des Konflikts nicht zu gefährden und vor allem nicht zu verhindern. Fordern Sie die Besetzer auf, den Wald zu verlassen, damit dort endlich Ruhe einkehren kann!?
 


NRW-Grüne rufen zum Rechtsbruch auf

 Zur Aufforderung der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Monika Düker an die Demonstranten im Hambacher Forst weiterhin den Wald zu besetzen, erklärt der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, Josef Hovenjürgen:
 
?Mit der Aufforderung, dass die Demonstranten im Hambacher Forst bleiben sollen, ruft Monika Düker zum Rechtsbruch auf. Die Grünen leisten damit keinen Beitrag zur Befriedung des Konflikts. Gleichzeitig gefährden die Grünen so den breit gesellschaftlich erarbeiteten Konsens der Kommission, die sich mit 27 zu 1 Stimmen dafür ausgesprochen hat.
 
Ich fordere Monika Düker zudem auf, mit der Irreführung aufzuhören, die Landesregierung entscheide über den Hambacher Forst. Ob der Wald bleibt oder nicht, entscheidet nicht die Landesregierung. Die Zukunft des Waldes hängt entweder von Gerichten ab oder davon, wie sich die Bundesregierung mit den Unternehmen einigt. Danach kann die konkrete Planung erst umgesetzt werden.
 
Die Landesregierung setzt alles daran, auch in weiteren Gesprächen auf Grundlage der Kommissionsempfehlung zu einer Befriedung dieses Konflikts zu kommen.?


"Wir müssen diese Europawahl zu unseren Referendum für Europa machen!"

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Die CDU Nordrhein-Westfalen ist bereit für den anstehenden Europawahlkampf.

Die Landesvertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen zur Europawahl 2019 wählte Dr. Peter Liese zum Spitzenkandidaten. Er wurde mit einem starken Ergebnis von 92,3 Prozent der abgegeben Stimmen gewählt. CDUNRW.TV war dabei.

Videos:

1. Rückblick Landesvertreterversammlung Europawahl 2019
2. Rede des Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Armin Laschet
3. 
Rede des Spitzenkandidaten der CDU Nordrhein-Westfalen Dr. Peter Liese

Zum Wechseln zwischen den Videos nutzen Sie bitte die Pfeiltasten unterhalb des Videoplayers.

 

Hier noch einmal die Landesliste der Bewerber der CDU Nordrhein-Westfalen zur Europawahl 2019:

1.   Dr. Peter Liese MdEP

2.   Dr. Markus Pieper MdEP

3.   Sabine Verheyen MdEP

4.   Axel Voss MdEP

5.   Dennis Radtke MdEP

6.   Dr. Stefan Berger MdL

7.    Birgit Ernst

8.    Uwe Pakendorf

9.    Elke Duhme

10. Dr. Mathias Höschel

11. Bernd Schulze-Waltrup

12. Dr. Annette Littmann

13. Sabrina Mokulys

14. Stefan Stickeler

15. Hans Schnäpp

16. Ulrich Beul

17. Johannes Ferstl

 


Die CDU Nordrhein-Westfalen beschließt Landesliste zur Europawahl 2019

 

Dr. Peter Liese ist der Spitzenkandidat auf der Landesliste der CDU Nordrhein-Westfalen für die Europawahl 2019. Das hat heute in Siegburg die Landesvertreterversammlung beschlossen. Dr. Peter Liese wurde mit einem starken Ergebnis von 92,3 Prozent der abgegeben Stimmen gewählt.

Der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe im Europäischen Parlament, Dr. Peter Liese, verwies in seiner Rede auf die große Bedeutung der Wahl am 26. Mai. Genau in vier Monaten finde die wichtigste Europawahl statt, die es je gegeben habe. ?Wir dürfen nicht zulassen, dass Antieuropäer das Parlament lähmen und die Parteien, die in Europa etwas voranbringen und Probleme lösen wollen, keine ordentliche Mehrheit mehr haben.? Gerade auf Deutschland als größtes Land komme es bei dieser Wahl an, sagte er weiter. ?Das Wahlergebnis bei uns wird den größten Einfluss auf die Zusammensetzung im Europäischen Parlament haben.?  

CDU-Landeschef Armin Laschet gratulierte Dr. Peter Liese zu seiner Wahl zum Spitzenkandidaten. In seiner Rede rief er seine Partei in Siegburg zu einem engagierten Europa-Wahlkampf auf. ?Wir müssen die Wahl am 26. Mai zu unserem Referendum für Europa machen?, sagte Laschet und appellierte: ?Unser Wohlstand und tausende Arbeitsplätze bei uns in Nordrhein-Westfalen hängen ab vom europäischen Binnenmarkt. Wir wollen das geeinte Europa und werden gegen die Populisten kämpfen, die das europäische Projekt zerstören wollen.?

 

Beschluss der Landesvertreterversammlung

Landesliste der Bewerber der CDU Nordrhein-Westfalen zur Europawahl 2019:

 

1.  Dr. Peter Liese MdEP

2.   Dr. Markus Pieper MdEP

3.   Sabine Verheyen MdEP

4.   Axel Voss MdEP

5.   Dennis Radtke MdEP

6.   Dr. Stefan Berger MdL

7.    Birgit Ernst

8.    Uwe Pakendorf

9.    Elke Duhme

10. Dr. Mathias Höschel

11. Bernd Schulze-Waltrup

12. Dr. Annette Littmann

13. Sabrina Mokulys

14. Stefan Stickeler

15. Hans Schnäpp

16. Ulrich Beul

17. Johannes Ferstl

 


Neujahrsempfang der CDU Nordrhein-Westfalen 2019

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Rund 800 Gäste und eine wortstarke Rede unseres Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Armin Laschet: Das war der Neujahresempfang der CDU Nordrhein-Westfalen im Museum Kunstpalast in Düsseldorf.
CDUNRW.TV war auch in diesem Jahr wieder mit der Kamera mit dabei.

Videos:

1. Highlights des Neujahrsempfang 2019
2. Rede des Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Armin Laschet
3. 
Rede des Generalsekretärs Josef Hovenjürgen

Zum Wechseln zwischen den Videos nutzen Sie bitte die Pfeiltasten unterhalb des Videoplayers.


von cdu-nrw.de